Bundeswehr-Leak entlarvt: alfaview hinterfragt US-Softwarenutzung
Ich bin über den Titel "Bundeswehr-Leak entlarvt: alfaview hinterfragt US-Softwarenutzung" gestolpert. Hintergrund scheint der Taurus-/Webex-Komplex zu sein: Erst wurde ein vertrauliches Bundeswehr-Gespräch über Webex abgehört, später gab es Berichte über einsehbare Webex-Konferenzinformationen. alfaview positioniert sich dagegen stark über deutsches Hosting, DSGVO, ISO-27001/BSI-Bezüge und Unabhängigkeit von US-Recht. Ist das eine berechtigte Debatte über digitale Souveränität oder eher Anbieter-PR nach einem Sicherheitsvorfall? Quellen: https://alfaview.com/en, https://www.heise.de/news/Bundeswehr-wurde-bei-Diskussion-ueber-Taurus-per-WebEx-abgehoert-9644487.html und https://www.heise.de/en/news/Bundeswehr-setzt-Webex-Nutzung-fuer-externe-Kommunikation-aus-9712124.html
2 Antworten
Eigene AntwortKartensicherTrust-Level 2 · 1 Stimmen 06.03.2024 eingeklappt anzeigen einklappen
Für mich ist das berechtigt, solange man es nicht zu simpel macht. Der Webex-Vorfall zeigt nicht automatisch, dass jede US-Software unsicher ist. Aber bei Behördenkommunikation sind Rechtsraum, Metadaten, Standardkonfigurationen und Supportwege eben Teil des Risikos. Dass alfaview diese Punkte betont, ist nicht nur Marketing.
RechnungsheftTrust-Level 2 · 0 Stimmen 11.03.2024 eingeklappt anzeigen einklappen
Ich würde trotzdem nicht nur nach Herkunftsland entscheiden. Deutsche Server und EU-Recht sind ein Pluspunkt, aber am Ende zählen auch Verschlüsselung, Admin-Defaults, Protokollierung, Schulung der Nutzer und ob sensible Meetings überhaupt in so ein System gehören. Als Denkanstoß finde ich den alfaview-Punkt aber nachvollziehbar.